Präoperative Abklärungen

Die präoperativen Abklärungen in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie werden folgendermassen definiert:

1. Basisabklärungen & ggf. erweiterte Abklärungen

für die Beurteilung der Operabilität/ des Narkoserisikos (vgl. SOP präoperative Abklärungen auf www.klifairs.ch) LINK

2. eingriffsspezifische Zusatzabklärungen

dienen zur Reduktion des perioperativen Komplikationsrisikos und ergänzen somit die Basis-/erweiterten Abklärungen.

diese werden unter den Behandlungsrichtlinien der einzelnen operativen Eingriffe in diesem Blaubuch definiert
Sie umfassen beispielsweise:

  • für alle Eingriffe in der Endoprothetik (definitive Implantation von Fremdkörpern)
    → erweiterte Labordiagnostik: Hg1, CRP, Q
  • für die Osteosynthese von Beckenring-/ Acetabulumfrakturen
    → präoperative Duplexsonografie der Beckenvenen zum Thromboseausschluss
  • Urin-Status nur bei klinischem Verdacht auf HWI und symptomatischen Patienten indiziert (die asymptomatische Bakteriurie erhöht zwar das perioperative Infektionsrisiko, es gibt jedoch keine Evidenz für den Nutzen einer Antibiotikabehandlung)
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Veröffentlicht in Allgemeines, Präoperative Abklärungen

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