Ausnahmekriterien LUKS kantonale Liste ‘ambulant-vor-stationär’

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Der Kanton Luzern hat am 01.07.2017 seine Liste mit Behandlungen und Untersuchungen publiziert, die ambulant durchgeführt werden sollten. Mittlerweile sind die ersten Rückfragen des Kantons bei uns eingetroffen. Dabei hat sich gezeigt, dass eine LUKS-spezifische Liste mit Ausnahmekriterien sinnvoll wäre. Diese Ausnahme-Liste wurde nun gemeinsam vom BAM und Marco Rossi erstellt, basierend auf den Richtlinien des Kantons und den Erfahrungen mit den Versicherungen in Bezug auf die Akutspitalbedürftigkeit.

Sie finden die Liste mit den Ausnahmekriterien in der Beilage. Mittels dieser Ausnahme-Liste kann die Notwendigkeit einer stationären Behandlung trotz Listung auf der kantonalen Liste begründet werden. Für einen stationären Aufenthalt bei diesen Fällen sollte mindestens ein Ausnahme-Kriterium vorhanden sein. Die Liste muss anschliessend unter ‘Übersicht Dokumente’ im Medfolio gespeichert und in der Krankengeschichte abgelegt werden.

Mittels dieser Liste können geplante stationäre Behandlungen begründet werden. Zudem kann der Wechsel auf ‘stationär’ angegeben werden, sollte aufgrund unvorhergesehener Komplikationen bei ambulant geplanten Eingriffen eine stationäre Betreuung notwendig werden. Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass als Folge der Angleichung zwischen den Kantonen Luzern und Zürich ab 01.01.2018 eine erweiterte Liste vorgegeben wird, welche ebenfalls eine Erweiterung der Ausnahmekriterien nach sich ziehen wird.

Liste der Ausnahmekriterien LUKS

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Postoperative Röntgenkontrollen • nach übungsstabilen Osteosynthesen immer gipsfrei verordnen. Dies muss so auf dem Röntgenzettel vermerkt sein. • Dies gilt natürlich nicht für Frakturen, welche mit Gips, also konservativ, behandelt werden. • Generell ist zu beachten, dass bei Extremitätenverletzungen immer eine Angabe auf dem Röntgenauftrag erfolgen sollte ob mit oder ohne Ruhigstellung geröntgt werden soll.