Präoperative anästhesiologische Abklärungen bei stationären und nüchtern-stationären Eintritten

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Bei Patienten, welche in der Sprechstunde gesehen werden und ein operatives Vorgehen geplant ist mit stationärem Eintritt (Bsp. Knie-Prothese), gibt es bezüglich der präoperativen anästhesiologischen Beurteilung zwei Möglichkeiten:

  1. ist vor dem stationären Eintritt ist aufgrund der Komorbiditäten eine anästhesiologische Abklärung (Konsilium) gewünscht betreffend einer Beurteilung der Operabilität, allfälliger Zusatzabklärungen etc. muss in EPIC für den betreffenden Patienten eine Verordnung ‚Zuweisung Anästhesie‘ gemacht werden. Dabei reicht es, wenn im Feld ‚klinische Frage‘  folgendes eingetragen wird: ‘Bitte um präoperative Beurteilung gem. Sprechstundenbericht vom XXX’. Anschliessend das Feld ‚Akzeptieren’ klicken und die Verordnung signieren. Die Beurteilung durch die Anästhesie wird dann als Notiz im LUKIS abgelegt. Eine alleinige Kopie des Sprechstundenberichtes an die Anästhesie mit Bitte um Aufgebot zur Mitbeurteilung reicht nicht.
  2. Bei normalen stationären Eintritten, bei denen es reicht, wenn die Anästhesie den Patienten erst am Vortag der Operation beurteilt, benötigt es weiterhin keine solche Zuweisung.

Bei ambulant-stationären Eintritten (bzw. im EPIC als “Nüchtern-stationär” deklariert) muss ebenfalls keine gesonderte Verordnung gemacht werden. In diesem Fall einfach auf dem Laufzettel, den die Patienten in der Sprechstunde erhalten, das voraussichtliche OP-Datum eintragen, sodass unser Sekretariat abschätzen kann, ob sie sofort einen Termin in der Anästhesie-Sprechstunde für den Patienten ausmachen müssen, oder ob ein reguläres Aufgebot durch das Sekretariat der Anästhesie ausreicht.

Quelle: Dr. med. Severin Burki (LA Anästhesie LUKS Luzern), Januar 2018, letztes update 4. Mai 2020

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